Einleitung
Diese DVD enthält ein
komplettes Ubuntu-Linux Betriebsystem in der
Version Jaunty Jackalope 9.04,
welches direkt von der
DVD lauffähig ist oder installiert
werden
kann. Neben der graphischen
Oberfläche
Gnome, samt Standardprogrammen, sind auch die KDE- und
XFCE-Oberflächen und Programme
aus den Kubuntu-, Xubuntu und Edubuntu-Zweigen dabei, sowie einige
weitere.
Die
deutsche Sprache und Tastaturlayout sind
voreingestellt; die französische, italienische und englische
Sprachen sowie andere Tastaturlayouts wie die schweizerdeutsche sind
beim Starten wählbar,
z.B. mit den Tasten F2 und F3, lassen sich aber auch später ändern.
Ebenfalls auf der DVD
sind Dokumente, Bücher
und
Internet-Links, einige
Multimedia-Extras,
Spezialprogramme
und Windows-Programme.
Siehe auch die Release
Notes. Bitte beachten Sie, dass das Angebot je nach Sprache
variiert, auch ein wenig innerhalb dieser Dokumention.
Prinzip der Live-DVD
Das Ubuntu
Betriebssystem auf dieser DVD
wird
zunächst ohne Installation gestartet und läuft
ausschliesslich im Arbeitsspeicher des PCs. Es wird nichts an der
Festplatte des PCs geändert, ausser dies wird
ausdrücklich gewünscht. Vorsicht ist dennoch am Platz, denn
mit dieser DVD ist es im Prinzip
möglich, beliebige Teile der Festplatte zu
überschreiben.
Wird der PC ausgeschaltet und die DVD entfernt, startet der
PC wieder wie vorher. Die DVD kann auch auf einem PC ohne Festplatte
verwendet werden. Sie funktioniert auf Intel-kompatiblen PCs
und Macintosh-Rechnern, nicht jedoch auf älteren Macintosh-Rechnern mit PPC-Prozessor. Es wird mindestens 256 MB
Hauptspeicher (RAM) vorausgesetzt. Mehr ist besser und für die
Installation
vom Live-System heraus wird 384 MB oder mehr benötigt.
Im Live-System enthalten ist nicht nur das Betriebssystem,
sondern hunderte hochwertige
Programme für alle
möglichen Zwecke,
die von der graphischen Oberfläche aus sofort benutzbar sind.
Zudem dabei sind die von einer Text-Konsole aus
nutzbaren
Programme und Befehle, die bei jedem Linux-System üblich sind.
In etwa 90% der Fälle funktioniert die Live-DVD auf Anhieb.
Der
Start-Vorgang dauert einige Minuten, auf älteren oder
langsamen
PCs bis 10 Minuten.
Das
Live-System lässt sich auch auf einen bootbaren USB-Stick übertragen;
ein Tool dafür ist vorhanden. Ein solche Live-System läuft meistens
schneller und vor allem leiser als vom
DVD-Laufwerk aus, und dieses wird frei für andere Medien. Jedoch können
nicht alle PCs von
USB starten.
^
Ubuntu booten
Kurzanleitung
für Eilige:
DVD rein, Infos
beachten, neu Booten, Linux geniessen! Wenn's nicht geht, lesen Sie
weiter.
Vorgehen:
Benötigt wird ein bootbares DVD-Laufwerk. Das sind fast alle
internen
und auch einige externe DVD-Laufwerke. Zudem muss die
Bootreihenfolge im
BIOS
stimmen. Dies ist bei neueren Privat-PCs fast
immer der Fall, jedoch nicht bei älteren PCs und solchen in
Firmen-, Schul- und Verwaltungs-Netzwerken. Probieren geht über
studieren:
Die schnelle Methode:
Den PC einschalten und sofort das DVD-Laufwerk öffen,
blitzschnell die
DVD einlegen und die Schublade wieder schliessen. Nur für
schnelle
Leute und langsame Rechner!
Die sichere Methode:
Installiertes Betriebssystem starten, DVD einlegen, eventuell die Infos
hier lesen, und dann den PC neu starten (booten).

Wenn
dann statt des normalen Betriebssystems ein Bild
"Ubuntu" mit einem Menu erscheint, wie im Bild nebenan, hat das Booten
erst mal
geklappt. Sie
können nun entweder nichts machen, oder durch
einmaliges Drücken der Eingabentaste ("Return" oder "Enter") 30
Sekunden abschneiden. Sie können hier falls
nötig mit
den F-Tasten einige Einstellungen tätigen, z.B.
die
Sprache (F2) und das Tastaturlayout (F3)
wählen.
Dies
wird für die meisten schweizerischen User nötig sein; drücken Sie also
F3, dann die Pfeiltasten nach rechts und unten bis zum
schweizerdeutschen Layout, dann "Return" oder "Enter".
Die Taste F1 liefert Anleitungen. Nun erscheint mit der Zeit
ein weiteres
Ubuntu-Logo mit einem animierten Balken. Er wandelt sich in eine
Statusanzeige, und dann wird der Bildschirm eine Weile schwarz.
Nachher
erscheint ein mit der Maus bewegbares Symbol und später der
Anmelde-Bildschirm (Login). Wenn Sie nichts machen, geht es nach 10
Sekunden weiter und mit der Zeit erscheint die graphische
Oberfläche "Gnome". Noch etwas warten, bis das DVD-Laufwerk sich
beruhigt
hat, und das System ist benutzbar. Beim Login könnten Sie jedoch die
Sprache
ändern oder statt Gnome die KDE- oder XFCE-Oberfläche wählen: innerhalb
10 Sekunden auf "Einstellungen" (unten links) klicken.
Je nach Rechner geht das ganze 3-6 Minuten. Wenn auch nach 10
Minuten keine graphische Oberfläche
erschienen ist, siehe hier,
sowie die Hilfe im Bootmenu (ausgehend von Taste F1).
^
Ubuntu als Live-System verwenden
Die
nun erschienene graphische
Oberfläche heisst Gnome (siehe http://wiki.ubuntuusers.de/GNOME)
und hat eine Menu-Zeile oben. Alternativ können
Sie
die
Oberfläche KDE (siehe
http://wiki.ubuntuusers.de/KDE)
auswählen (Anleitung
unten);
diese ist
Windows ähnlicher, ausser dass viele Aktionen mit einem
einfachen
und nicht mit einem Doppelklick erfolgen - wobei Sie dieses und vieles
andere ihren Wünschen entsprechend konfigurieren
können. Das neue KDE4.2 hat wie die neusten Windows und Mac Versionen
viele "Miniprogramme", die sich überall auf dem Desktop platzieren
lassen.
Als dritte Oberfläche ist XFCE
vorhanden; diese benötigt weniger PC-Resourcen als die anderen.
Die Bilder rechts zeigen die
Oberflächen von Gnome, KDE
und XFCE. Alle drei Oberflächen erlauben die Benutzung sämtlicher
Programme, bieten jedoch unterschiedliche davon als Standard an und
zusätzlich jeweils einige spezifische Miniprogramme.
Wenn
der PC an einem Netzwerk mit DHCP
hängt (z.B. via Ethernet-kabel angeschlossenen
ADSL
Router), sollte
das Internet ohne Konfiguration funktionieren.
In anderen
Fällen, z.B. fixe IP-Adressen oder WLAN,
müssen Sie den Internet-Zugang
selber konfigurieren.
Siehe dazu die weiteren Infos.
Beachten Sie, dass fast alle Netzwerkkarten auf Anhieb funktionieren,
aber interne Modems, USB-Router und einige WLAN-Karten konfiguriert
werden
müssen, wobei einige Geräte nur mit Mühe oder gar nicht benutzbar sind.
Ein Live-System ist sehr sicher, da sich
das System
immer genau gleich verhält und nicht kaputt
gehen
kann. Sie
können sich ziemlich bedenkenlos im Internet austoben
und auf
alles
klicken - was allerdings nur empehlenswert ist, wenn sich
keine vertraulichen oder wertvollen Daten auf dem PC oder im
Netzwerk
befinden. Sämtliche
Einstellungen und gespeicherten Dokumente gehen verloren, sobald der PC
ausgeschaltet wird, da sie nur im flüchtigen Arbeitsspeicher
(RAM)
vorhanden sind.
Herunterfahren:
Sie
können das System von den graphischen Oberfächen
oder dem
Anmeldefenster aus beenden. Es wird dann heruntergefahren und am
Schluss
können Sie die DVD entfernen.
Falls ein Programm, die Oberfläche oder das System
nicht mehr reagiert,
können Sie folgendes versuchen:
Programm:
Drücken Sie auf der Tastatur gleichzeitig <CTRL>
(Steuerung), <ALT>, und noch <ESC>. Der
Mauszeiger wird zu
einem X oder einem Totenkopf. Wenn Sie in ein Fenster z.B. eines
"abgestürzten" Programms klicken, wird dieses zwangsweise beendet.
Oberfläche:
Drücken Sie auf der Tastatur gleichzeitig <ALT
GR> (rechtes
ALT), <Printscreen>, und noch <K>. Sie
sollten wieder zum
Anmeldefenster gelangen und können sich neu anmelden oder werden im
Live-System nach 30s automatisch neu angemeldet.
System:
Drücken Sie auf
der Tastatur gleichzeitig <CTRL> (Steuerung),
<ALT>,
und noch <DEL>. Das System sollte herunterfahren und neu
starten.
Falls das System jedoch nicht mehr
reagiert
und keine Festplattenaktivität mehr erkennbar ist,
können Sie
den Strom ausschalten ohne herunterzufahren. Ist jedoch die Festplatte
am arbeiten (erkennbar an unregelmässigen Geräuschen und einem
unregelmässig blinkenden Lämpchen , könnte sie hierbei beschädigt
werden.
Manche PCs haben einen "Reset"-Knopf und fast alle lassen sich durch
langes Drücken des Einschaltknopfes ausschalten. In diesen Fällen muss
die DVD nach dem nächsten Start ausgeworfen werden, wenn Sie ihr
gewohntes System verwenden wollen, oder Sie wählen im Boot-Menu
"von der ersten Festplatte starten".
Das Live-System funktioniert fast wie ein installiertes,
beansprucht
und blockiert aber das DVD-Laufwerk und ist
nicht sonderlich schnell. Deshalb wollen Sie das System wahrscheinlich
mit der Zeit auf
die Festplatte installieren oder mittels
dem Programm "USB-Startmedien-Ersteller" auf einen
USB-Stick
transferieren.
Die Inhalte der DVD benutzen
Die Inhalte der DVD-ROM, also diese Info und die Extras,
finden Sie möglicherweise hier.
Wenn das nicht geht, gehen
Sie
im Menu zu "Computer" und wählen "Dateisystem" oder "home", angeln sich
hoch und öffnen den
Ordner /cdrom. Darin sollten Sie /extras
und /html finden.
^
Hardware
Die meisten Komponenten Ihres PCs werden automatisch richtig
funktionieren. Schwierigkeiten kann es bei sehr alten oder brandneuen
Geräten, z.B. Laptops, geben. Für viele Geräte
sind Treiber im System installiert,
sie
müssen nur noch aktiviert werden. Ob Ihr Gerät
einfach,
schwierig, oder gar nicht einzurichten ist, können Sie meist
im Internet herausfinden, z.B. bei
http://wiki.ubuntuusers.de/Hardwaredatenbank.
Oder bemühen Sie eine Internet-Suchmaschine.
Die Soundausgabe bei Ihrem PC sollte automatisch richtig
funktionieren. Die graphischen Oberflächen
stellen auch
Lautstärkeregler und Mix-Programme zur Verfügung
(Lautsprecher-Symbol). Hier können Sie sämtliche Ein-
und Ausgänge Ihrer
Soundkarte regeln.
Auch für die meisten Drucker sind schon Treiber vorhanden, die
in der Druckerverwaltung nur aktiviert werden müssen.
^
Zwischen
Gnome, KDE und XFCE wechseln
So probieren Sie nachträglich
die anderen
graphischen Umgebungen aus:
- Klicken Sie in Gnome
auf das rote Schalter-Symbol ganz oben rechts (in KDE zuerst
unten links, dann
).
- Wählen Sie
"Abmelden" oder "Sitzung beenden" und warten eine Weile.
- Wählen Sie
im erscheinenden Anmeldefenster "Sitzungsart" (unten links) und dort
"KDE" oder
"XFCE", und zwar innerhalb 10 Sekunden. Wenn Sie das nicht finden,
drücken Sie F-10.
- Hier können
Sie bei Bedarf auch die Sprache wechseln.
- Tragen Sie im
Anmeldefeld den User "ubuntu" ein (ohne ""), und drücken dann
die Eingabetaste.
- Es wird ein Passwort
verlangt, drücken Sie einfach die Eingabetaste nochmals.
So können Sie
zwischen
den
Oberflächen und Sprachen hin und her wechseln.
^
Ubuntu
vom Live-System aus auf Festplatte installieren
Im Live-Betrieb ab DVD wird nichts gespeichert, ausser Sie tun dies
auf Disketten, USB-Geräten, Ihrer Festplatte, oder
verfügen
über einen separaten
CD-Brenner. Beim Ausschalten des PCs gehen somit alle
Änderungen
und erstellte Dokumente verloren - zum Experimentieren genau das
Richtige. Um die erstellten Dokumente permanent zu speichern,
müssen sie auf einen Datenträger wie Diskette,
USB-Stick oder
Festplatte übertragen werden. Diese finden Sie unter
"Dateisystem -> media". Wollen Sie Einstellungen permanent
ändern und weitere
Software permanent installieren, müssen Sie das System z.B.
auf eine
Festplatte installieren. Im Folgenden gehen wir von internen
Festplatten aus. Ein installiertes Linux-System hat mehrere
Partitionen, nämlich mindestens eine für das System
und Daten, und eine zweite als temporären Speicher (Swap),
welche der Ubuntu-Installer automatisch anlegt.
Wenn Sie eine leere oder löschbare interne Festplatte haben,
geht das sehr einfach. In allen anderen Fällen gibt es mehrere
Möglichkeiten:
- Die Festplatte enthält ein System und Daten, Sie
haben aber im PC eine zweite leere oder löschbare Festplatte.
- Die Festplatte enthält ein System und Daten, hat
jedoch auch eine oder weitere benutzbare Partitionen oder freien Platz.
In obigen zwei Fällen ist die Installation relativ einfach,
aber es besteht ein kleines Risiko, dass Sie die falsche Partition
überschreiben. Machen Sie deshalb ein Backup
sämtlicher wichtigen Daten.
- Die Festplatte enthält eine übliche
Windows-Installation auf einer einzigen Partition, welche Sie weiter
benutzen wollen. Genügend freier Platz vorausgesetzt (ca. 5
GB) kann der Ubuntu-Installer die Partition verkleineren und im frei
gewordenen Platz die benötigten Partitionen anlegen. Auch hier
besteht ein ganz kleines Risiko des Datenverlusts, machen Sie deshalb
ein Backup und defragmentieren Ihre Windows
Partition vor der Installation.
Das Installieren geht normalerweise ganz einfach: klicken Sie auf das
Symbol "Installieren" und folgen den Anweisungen. Im Falle eines
vorhandenen weiter zu verwendenden Windows-System, sollten Sie bei den
Vorschlägen zur Partitionierung genau aufpassen, damit diese nicht aus
Versehen gelöscht wird. Passieren tut
allerdings nichts bis zur Bestätigung der letzten
eindringlichen Warnung.
Bei
knappem Arbeitsspeicher (weniger als 384 MB RAM, aber mindestens 256
MB) können Sie direkt vom Bootmenu aus ins Installations-Programm aus
gelangen, ohne das graphische Live-System zu starten.
Das installierte System Ubuntu Jaunty Jackalope
ist vom April 2009. Haben Sie eine schnelle Internet-Verbindung,
können Sie während der Installation oder irgendwann
später die neusten Updates installieren, wobei das eine Weile
dauert.
Führen obige
Methoden nicht zum
Erfolg, gibt es weitere Installations-Methoden, z.B. ab einer
alternativen Installations-CD oder ab Internet. Informieren Sie sich oder
suchen Hilfe bei einschlägigen Vereinen oder Firmen:
http://www.lugs.ch
http://www.foss-directory.ch
^
Programme
Viele
Ubuntu-Programme stammen aus den Gnome-, KDE- und anderen Projekten. Es
sind alles www: GNU
Programme, die von www: Debian
abgeleitet sind. Jedes Programm kann mit jeder grafischen
Oberfläche verwendet werden.
Die meisten aber nicht alle
verfügbaren Programme sind von der Kontrolleiste oben
(Gnome und XFCE) oder der
"K"-Taste unten links (KDE) erreichbar. Das Programm
"Anwendungs Finder" (Menue "Zubehör") listet alle
Programme ausser den textbasierten, samt einer sehr knappen
Beschreibung.
Es
sind etwa 200 teils grossartige Programme, so dass es eine Weile
dauert, bis Sie die
für Sie
interessanten herausgefunden haben! Meistens hat es für jeden
Zweck zwei oder drei Programme. Zudem gibt es viele textbasierte
Programme. Diese sind von "Terminal" oder "Konsole" aus erreichbar,
siehe
http://wiki.ubuntuusers.de/Shell.
Das Tippen von einem oder zwei Buchstaben und dann mehrmals TAB zeigt
eine Liste von Befehlen. Durch Eingabe von "man <Befehl>"
und
EINGABE erreicht man knappe "Manuals" welche den Gebrauch erklären.
Das Klicken (oder Doppelklicken) auf ein Dokument öffnet es
mit
dem eingestellten Standardprogramm. Durch Rechtsklicken bekommt man
jedoch den Dialog "öffnen mit..." und kann ein anderes
Programm
auswählen. Einige Dokument-Typen sind unvollständig, falsch, oder gar
nicht zugeordnet. In diesen Fällen müssen Sie es zuweisen oder zuerst
das gewünschte Programm starten, und dann damit das Dokument öffnen.
Allgemeine Information
über
viele der installierten Programme
finden Sie unter
http://wiki.ubuntuusers.de/Standardanwendungen.
Die
Lernprogramme sind hier beschrieben:
http://wiki.ubuntuusers.de/Edubuntu/Programme
Viel mehr Info:
http://wiki.ubuntuusers.de/Links#Software
Standard Programme
Immer benötigt werden
Dateimanager
und
Internetbrowser.
Das
Programm
www: Konqueror
ist gleich beides, ein moderner schneller Browser
und ein mächtiger Dateiverwalter mit seitlichem
Navigationsbereich, Profilen, Reitern (Tabs) und
teilbaren
Fenstern mit vielen Extras. Jedoch kann Konqueror nicht jede
Webseite anzeigen, aber der
www:
Firefox-Browser kann es meistens. Ein weiterer
Browser mit Namen Galeon ist etwas älter aber startet schneller als die
obigen.
Weitere
Dateimanager sind die standardmässigen eingestellten Programme
Nautilus
(Gnome), Thunar (XFCE) und Dolphin (KDE).
Sie sind alle schneller als Konqueror, können aber weniger
Formate und Protokolle direkt anzeigen. Um
Konqueror von KDE aus zu starten,
klicken Sie das sehr kleine Symbol
unten links.
Sie können mehrere Konqueror-Fenster gleichzeitig
öffnen, in jedem
mehrere Reiter und Unterteilungen
öffnen und nach Herzenslust zwischen diesen hin und her
kopieren! Bitte beachten Sie, dass die Dateimanager und Browser so
eingestellt sein können, dass sich neue Unterfenster
hinter dem ersten
öffnen und erst sichtbar werden, wenn Sie in den neuen Reiter klicken.
Für
Email, Termine und
Adressen gibt's drei Programm-Suiten: Evolution, Mozilla
Thunderbird (mit
Lightning) oder Kontact
(ein Rahmen für die separaten Programme Kmail, Korganizer und
Kaddressbook).
Für
Office-Dokumente
gibt es das mächtige
www: Open Office
oder
die einfache Textverarbeitung
www: Abiword
und Tabellenkalkulation Gnumeric. Ein richtiges Layout-Programm ist
www: Scribus. Okular ist ein neues
Programm zum Betrachten vieler Formate, auch PDF und ODF.
Multimedia:
die meisten populären Formate benötigen unfreie
Codecs, die
nicht alle vorinstalliert sind. Wird so ein Codec
benötigt, bieten
die
Programme meistens an, dieses selbstständig im Internet zu
beziehen und installieren. Wenn es nicht geht,
siehe z.B.
http://wiki.ubuntuusers.de/Medibuntu.
Das Programm Miro zeigt im Internet verfügbare Fernseh-Kanäle.
Photos und Grafik:
Gwenview ist ein schneller Bild-Betrachter, kSnapshot eine
Bildschirmkamera,
www: digiKam
eine umfangreiche Bilder-Verwaltungsdatenbank,
www:
GIMP eine
mächtige Bild-Bearbeitung. www:ww dient wie das Zeichnungsmodul von
Open Office zum Zeichnen in Vektor-Formaten.
Bei den
Lernprogrammen
gibt es hochstehende wie die Periodentafel
www:
Kalzium
(Abbildung oben) und das Planetarium
www:
KStars (siehe aber auch Stellarium und Celestia), sowie
vieles für Kinder wie die
Modulsammlung
www: GCompris
(Abbildung rechts, siehe auch Childsplay)
oder das
preisgekrönte Malprogramm
www: TuxPaint.
www:
Marble zeigt einen virtueller Globus mit diversen Oberflächen.
Zubehör
gibt es sehr
reichlich. Erwähnenswert scheinen mir das Archivprogramm Ark,
das
CD/DVD Brennprogramm K3b, und der Anwendungsfinder, der alle anderen
Programme auflistet. Weiter sind via Konsole oder anderen Terminals
sehr viele kleine und grosse Unix-Programme auf Text-Basis verwendbar.
Siehe
www: Shell.
Noch mehr Programme (oder weniger)!
Ein besonderer Vorzug eines Linux-Systems ist die
Leichtigkeit, mit der
Programme installiert oder deinstalliert werden können. Es
stehen
rund 20'000 im Internet zur Verfügung. Verwenden Sie eines der
System-Werkzeuge oder "Paket-Manager" wie Synaptic, um in
kürzester Zeit Programme auszuwählen und
über's Internet installieren zu
lassen - ohne Neustart.
^
Weitere Infos
(Siehe
auch die Info auf englisch,
französich
and italienisch)
Alle Programme bringen eine mehr oder weniger umfangreiche
Hilfe-Funktion mit. Zudem gibt es "Info" und "Howto" Anleitungen sowie
"Manuals"
für
die nicht-graphischen Programme. Vieles ist in den Hilfe-Zentren von
KDE
und Gnome verfügbar. Bei Gnome findet man vor allem fachliche
Anleitungen; bei KDE ist praktisch jedes einzelne Programm detailliert
beschrieben. Allerdings ist nicht alles
übersetzt und
teilweise auf englisch.
In den Büchern
weiter unten
finden Sie Grundlagen, hier einschlägige Links:
Schweizer Portal: http://www.ubuntu.ch
mit schweizerischen Kontakten und Foren
Deutsches Portal: http://www.ubuntu-de.org
Anlaufstelle für alle Ubuntu Versionen: http://www.ubuntuusers.de
Einsteigerinfos: http://wiki.ubuntuusers.de/Einsteiger
Speziell für Kubuntu: http://www.kubuntu-de.org
Der Galileo Verlag verkauft Bücher über Ubuntu. Teile
davon sowie ältere Versionen finden sich online:
http://www.galileocomputing.de/download/dateien/1441/galileocomputing_ubuntu_fuer_einsteiger.pdf
(von Markus Fischer, 735 kB)
http://www.galileocomputing.de/openbook/ubuntu/
Dazu auch Video-Training:
http://www.galileo-press.de/presse/pressemeldungen/gp/pmID-80
Grundsätzliche Info zu Freier Software und Open Source:
http://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Software
http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Source
^
Bücher und
Texte
Hier
auf der DVD finden Sie mehrere Bücher und Texte, die folgenden auf
deutsch:
Grundlagen:
Obige
Texte beziehen sich auf ältere als die aktuelle Version von Ubuntu und
beschränken sich auf die Standard-Umgebung von Gnome. Im Verzeichnis
/extras/Texts finden
Sie noch ein ebenfalls nicht mehr ganz aktuelles
englisches Buch "
The
Official Ubuntu Book", welches jedoch auch
ausführliche Kapitel zu KDE4 und Edubuntu aufweist.
Politische Vertiefung:
^
Dank
siehe
hier!
Rechtliches
Die Software und Dokumente auf dieser DVD unterstehen verschiedenen
freien Lizenzen (siehe z.B.
http://www.webmasterpro.de...freie-lizenzen.html).
Sie dürfen die DVD oder Teile davon unter den jeweils angegebenen
Bedingungen, kopieren, weitergeben, verändern und auch verkaufen.