Über dieses Dokument
Sie finden hier Informationen zur Installation
und wie Sie danach das
Ubuntu SwissRemix System vervollständigen können. Es gibt Hinweise zur Nutzung von Ubuntu, zur Idee hinter dem SwissRemix und Antworten zu häufig gestellten Fragen. Und am Schluss folgen Kontaktinformationen und Links zu den Helfern und Sponsoren.
Wenn möglich, lesen Sie bitte die aktuellste Version dieses Dokuments.
Sie befindet sich hier
http://www.teamubuntu.ch/pub/9.10-desktop+swiss-remix/Readme.html
Informationen zur Installation
Wichtig:
Die Paketsammlung im Swissremix belegt rund 6 GB Festplattenspeicher,
für die Installation empfohlen sind 10 GB oder mehr.
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Die
Installation eines Linux Komplettsystems ist deutlich einfacher und
geht schneller vor sich, als man das von den etablierten
Systemen her kennt. Auch einem Anfänger gelingt die Installation meist
mühelos, insbesondere wenn die
gesamte Festplatte für Ubuntu genutzt werden kann.
Etwas Vorsicht ist angebracht, wenn das
vorhandene System verkleinert werden
soll, damit es sich den Festplattenplatz mit dem neuen Ubuntu teilen
kann. Der Vorgang nennt sich 'Partitionieren' und auch für diesen
Fall gibt es eine Benutzerführung. Wenn man genau den Anweisungen am
Bildschirm folgt, gelingt die Installation problemlos und man kann später über
ein Startmenu zwischen Ubuntu und dem vorherigen System wählen.
Besondere Abklärungen erfordern
Rechner mit Mac OS X oder PCs mit
vorinstalliertem Windows 7, bitte informieren Sie sich.
Tipp: Auf jeden Fall vorher
eine
Systemsicherung erstellen.
Mehr dazu: Informationen auf dem
Installationsmedium oder im Internet
Wichtig:
Ubuntu SwissRemix vervollständigen
Bitte führen Sie nach der Installation
den Script "Installation vervollständigen" auf dem Desktop aus.
Sie benötigen dafür eine Internetverbindung.
Obwohl ebenfalls automatisiert lösbar, ist dieser Schritt aus
rechtlichen Gründen
notwendig. Die Installation auf der DVD enthält zwar enorm viele
Softwareprodukte, welche man frei benutzen und verteilen darf.
Es gibt aber ein paar wenige häufig genutzte Komponenten mit
Einschränkungen -
das kann unfreie Software sein, Lizenz- oder patentgeschütze Produkte
oder Material, welches in bestimmten Ländern sogar verboten ist. Verteilen ist nicht erlaubt, herunterladen schon.
Hinweis für Firmen: Innerhalb von juristischen Personen gelten
besondere Regelungen und es ist möglich, einen Remix zu bauen, bei
welchem dieser Schritt entfällt.
Mehr dazu: Informationen
auf dem Installationsmedium oder im
Internet
Hinweise zur Nutzung von Ubuntu
Wie installiert man weitere Software?
Grundsatz
1: man
bezieht Software nur von einer vertrauenswürdigen
Quelle.
CDs oder DVDs werden - dank Breitbandverbindungen - nur noch in
Ausnahmefällen benötigt: für Erstinstallation, grosse
Bibliotheken/Medien, bei Schmalbandverbindung. Besser also der
Download, nur leider gibt es viele Risiken durch unseriöse
Downloadportale und schadhafte Software. Nicht so unter Linux: Mit der
vertrauenswürdigen Quelle(Repository) stehen tausende von Programmen zur Verfügung, sind Betriebssystem, Treiber und die
installierten
Programme
laufend aufeinander abgestimmt und können sogar in einem Rutsch aktualisiert
werden. Unter Ubuntu heissen die Schnittstellen zur Software-Quelle Software Center (im Menu
Anwendungen) oder Synaptic
(im Menu System/Systemverwaltung). Es ist möglich, zusätzliche - auch
eigene oder firmeninterne - Quellen zu aktivieren, Stichworte dazu:
PPA,
Fremdquellen
Grundsatz
2: man holt
sich keine ausführbaren Linux Installationsprogramme auf den
PC. Ausser man weiss, was man tut. Sofern die Quelle seriös
ist, lädt man von dort eine *.DEB Datei (z.B. auf den Desktop) und
lässt diese z.B. mit Doppelklick oder via rechte Maustaste durch die
Softwareverwaltung (Gdebi) einrichten. Ein paar Beispiele befinden sich
auf der DVD unter /options oder im Internet. Nachteil
dieser Variante: Die Abhängikeitsprüfungen funktionieren nur teilweise
und das Paket wird später nicht automatisch aktualisiert. Ein Beispiel:
Skype - ist aktuell in keinem
Repository erhältlich und muss von der Herstellerseite geladen werden: http://www.skype.com/intl/de/download/skype/linux/choose
Hände weg:
Nicht empfohlen bzw. den Profis vorbehalten ist die Verwendung von
Installationsprogrammen. Trotzdem kann man einem solchen Werkzeug
begegnen (z.B. Programme zum Ausfüllen der Steuererklärung) und lässt
die Installation dann ausnahmsweise zu. Abhängigkeitsprüfungen
funktionieren dann kaum und es kann sein, dass man die Software nicht
restlos deinstallieren kann. Während
man dieses Verhalten von anderen Plattformen kennt, ist das für Linux
Systeme untypisch. Es versteht sich so von selbst, dass vom Starten von
*.EXE Dateien dringend abgeraten wird, auch wenn erstaunlich viele
Windows Programme unter Linux laufen.
Ausnahmen:
Es gibt auch gute kommerzielle Linux Software für den professionellen
Einsatz, welche nicht über eine Softwarequelle oder ein *.DEB Paket
installiert wird. Beachten Sie in diesem Fall die Empfehlungen des
Herstellers.
Erste Schritte mit Linux
Dokumentation auf der CD: Index.html
aufrufen
Empfehlenswerte Lektüre, Swiss Made: Die Maturaarbeit von Philipp Gassmann (Kantonsschule Zofingen): Einführung in Ubuntu
Ebenfalls hervorragende Einführung: Linux
für Einsteiger von Martin Schiedt.
Von Windows auf Linux umsteigen
Der Ubuntu SwissRemix liefert eine Fülle von
ausgetesteter und
vorinstallierter freier Software für den täglichen Einsatz. Auf dem
Internet findet man Anleitungen und Hilfen, wie der Umstieg am besten
gelingt. Hinweis: Manche Hersteller versuchen, eine
Umstellung zu erschweren - die eingesetzte Technik wird absichtlich immer
tückischer und es ist gut beraten, wer sich auf Dauer von dieser
Technik verabschiedet.
Für fast jedes Szenario - zumindest im Bürobetrieb - ist
eine Lösung zu finden und je nach Programm geht man den einen oder
anderen Weg:
Mehr dazu: Informationen
auf dem Installationsmedium oder im Internet
Auch für die gängigen Betriebssysteme gibt es viel freie
Software. Die Windows Versionen einiger bekannter Vertreter befinden
sich auf der DVD unter /programs oder im Internet. Gerade Thunderbird für Windows
ist ein unverzichtbares Werkzeug, wenn man Emails und Kontaktdaten aus
den Fesseln einer verbreiteten geheimen Technologie retten will.
Ein paar Worte zu Hardware
Die Linux Gemeinschaft ist stolz auf die die
riesige Liste von
Hardware, welche auf Anhieb mit Linux funktioniert. Es ist das Ergebnis
der gemeinsamen Arbeit von Standardisierungsorganisationen, Tausenden
von Freiwilligen, der Linux Distributoren und auch der Hardware
Anbieter.
Wenn heute eine Hardware nicht unterstützt werden kann, z.B. weil sie
sehr neue Komponenten enthält, liegt dies
oft leider an nicht vorhandener Unterstützung oder fehlender
Offenlegung durch den
Hersteller. Es ist deren Recht und deren Entscheid, ihr geistiges
Eigentum zu schützen - und weniger ein Mangel von Linux oder der
Community
Arbeit. Als Kunden haben
wir die Möglichkeit, die Hersteller um Linux Unterstützung für ein
bestimmtes Gerät zu bitten - oder Hardware zu wählen, für welche die
gesuchte Unterstützung vorhanden ist.
Mehr dazu: Informationen auf
dem Installationsmedium oder im
Internet
Die Idee
hinter dem Swiss Remix?
Linux auf dem Desktop ist bereit für Endbenutzer
Der Verband /ch/open (The Swiss Open
Systems User Group)
und die Schweizer Free Software Communities unterstützen die
Verbreitung
von freier Software. Free and Open Source Software (FOSS) eignet sich
heute hervorragend für die Nutzung
auf Desktops und Laptops - und die Swiss Remix DVD soll die
Bekanntheit verbessern. Sie demonstriert die
Vielfalt und Funktionalität der freien Software, kann zu Demozwecken oder auch als
Installationsquelle genutzt werden und ist wegen dem grossen
Softwareumfang gerade für die Installation von Systemen ohne (Breitband-)Internetverbindung
geeignet.
Soweit verfügbar, befinden sich die Sprachdateien für
Deutsch,
Französisch, Englisch und Italienisch auf der DVD sowie die zum
Zeitpunkt der
Erstellung erhältlichen Softwarekorrekturen.
Freie Weitergabe gibt es nicht
nur für Software und Programme. Begeisterte Leute auf der
ganzen Welt schöpfen Kunstwerke und geistiges Eigentum, welches
frei verfügbar ist. Es gibt Fotos, Videos, Texte - z.B. unter der
"Creative Commons Lizenz". Die Weitergabe ist ausdrücklich erlaubt -
meist unter Namensnennung und unter denselben Bedingungen. Ein paar
Beispiele sind auf der DVD unter /extras oder im Internet zu
finden, die beiden oben genannten Bücher zu Ubuntu Linux gehören
ebenfalls dazu.
Paketauswahl
Ziel des Remix ist eine möglichst vollständige Sammlung von nützliche
Werkzeugen für
Internetnutzung, Büroarbeiten, Bildverarbeitung, Multimedia etc. Hinzu
kommen einige länderspezifische
Voreinstellungen, Werkzeuge für Administratoren und die verbreiteten
drei Desktops (Ubuntu,
Kubuntu und Xubuntu) - das alles auf einem einzigen
Installationsmedium. Mit dabei sind viele Ausbildungsprogramme aus der
Edubuntu Reihe und einige Spiele.
Die Standardoberfläche ist
der Gnome Desktop, welcher von etwa 80% der Ubuntu Benutzer bevorzugt
wird. Die Paketauswahl fokussiert auch auf Gnome. KDE (eine Oberfläche
mit modernsten Effekten und neustem technischen Unterbau) und
XFCE (für den schonenden Umgang mit Rechenleistung) sind in einer
Grundausstattung vorhanden und können durch den
Benutzer nach seinem Geschmack erweitert werden.
Die umfangreiche Paketauswahl kam zustande
durch
Diskussionen mit Benutzern, Lektüre von Blog Einträgen, unseren eigenen
Vorlieben und
Hinweisen aus der Schweizer Community. Nach Möglichkeit wurden die
Empfehlungen von "Must Have" bzw. "Ubuntu Essentials" Quellen
berücksichtigt und es sind die Quellen "main", "restricted", "universe",
"multiverse" und "medibuntu" aktiviert. Eine Liste der Ergänzungen wird
zusammen mit den ISO Dateien der DVD auf dem Web zur Verfügung
gestellt. Bevor man sich also auf die Suche nach Zusatzsoftware macht,
einfach schnell prüfen, ob das passende Programm nicht schon
installiert ist ...
Aus verschiedenen Gründen wurde mit dem SwissRemix am
Verhalten von Ubuntu nichts (bewusst) geändert und alle Programme
erhalten die Standardeinstellungen.
Häufig
gestellte Fragen
Antworten zu häufig gestellten Fragen (Frequently asked questions =
FAQ) gibt es unter
Kontaktinformationen
Credits
Die Aufstellung aller Helfer und Sponsoren:
Herzlichen Dank an alle!
Kaltbrunn/27.2.2010/dsto